Symphonie-Konzert am 17.01.2022

19:30 Uhr

Romantische Welten

F. Mendelssohn-Bartholdy Ouvertüre „Die Hebriden“, op. 26
Antonín Dvořák Violinkonzert a-moll, op. 53, Aus „Legenden“ op. 59 B.122
Emilie Mayer Symphonie Nr. 1 in c-moll
Chefdirigent Leo McFall
Violine Eldbjørg Hemsing
Orchester Symphonieorchester Vorarlberg

Die Künstler

Eldbjørg Hemsing

Die norwegische Geigerin Eldbjørg Hemsing machte sich in ihrem Heimatland erstmals einen Namen, als sie mit elf Jahren ihr Solodebüt mit dem Bergen Philharmonic Orchestra gab. Heute gehört sie zu den führenden Geigerinnen der jüngeren Generation.

In der Saison 20/21 ist sie mit bekannten Orchestern wie dem Royal Philharmonic Orchestra, dem Hallé Orchestra und dem Stavanger Symphony Orchestra aufgetreten. Sie spielte 2018 die Uraufführung des vergessenen und von ihr wiederentdeckten Violinkonzerts von Hjalmar Borgstrøm und sieht es als ihre Aufgabe, dieses Konzert zurück auf die Bühnen der Welt zu bringen.

Ihr weitgefasstes Repertoire reicht von Bach über Beethoven und Bartók bis zu Tan Dun, dessen Violinkonzert „Fire Ritual“ sie 2018 zur Uraufführung brachte; sie ist aber auch als Kammermusikerin präsent und leitet ihr eigenes Hemsing Festival.

Leo McFall – Chefdirigent

Seit der Spielzeit 20/21 ist Leo McFall Chefdirigent des Symphonieorchester Vorarlberg und auch erster Gastdirigent am Meininger Staatstheater. Der Gewinner des Deutschen Dirigentenpreises 2015 und Finalist beim Nestlé and Salzburg Festival Young Conductors Award 2014 erarbeitete eine Zauberflöte mit Glyndebourne on Tour, dirigierte Konzerte mit dem Orchestre National du Capitole du Toulouse, dem Belgrade Philharmonic Orchestra, den Gävle Symphonikern, der Jenaer Philharmonie, der Meininger Hofkapelle, der Oulu Sinfonia, dem Singapore Symphony und dem Alma Mahler Kammerorchester. Er leitete außerdem Aufnahmen mit den Bamberger Symphonikern für den Bayerischen Rundfunk.

In vergangenen Spielzeiten leitete er als Gastdirigent Opern an der English National Opera (La Traviata), beim Glyndebourne Festival und Glyndebourne on tour (Vanessa und Così fan tutte) sowie am Hessischen Staatstheater Wiesbaden (Othello und Falstaff) und dirigierte renommierte Klangkörper wie das Alma Mahler Kammerorchester, das BBC Philharmonic, das Belgrade Philharmonic Orchestra, das Berner Symphonieorchester, die Bremer Philharmoniker, das Bundesjugendorchester, das City of Birmingham Symphony Orchestra, das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, die Kymi Sinfonietta, die Meininger Hofkapelle, das Orchestre d’Auvergne und Oulu Sinfonia. Führende Instrumentalisten wie Nicholas Angelich, David Fray, Jan Lisiecki, Nils Mönkemeyer, Kian Soltani und Antje Weithaas arbeiteten mit Leo McFall zusammen.

Die enge künstlerische Zusammenarbeit mit Bernard Haitink ermöglichte Leo McFall eine Assistenz in der Konzertvorbereitung mit dem Chamber Orchestra of Europe, dem Chicago Symphony, dem Royal Concertgebouw und den Wiener Philharmonikern. Darüber hinaus assistierte er Herbert Blomstedt, Christoph Eschenbach, Philippe Jordan sowie Jonathan Nott während seiner Assistenz beim Gustav Mahler Jugendorchester.

In Großbritannien geboren, studierte Leo McFall zunächst Musik an der Oxford University und schloss daran ein Dirigierstudium an der Sibelius Academy in Helsinki an, wo er neben Leif Segerstam unter anderem bei Hannu Lintu, Jorma Panula sowie Jukka-Pekka Saraste studierte. Anschließend erhielt er Unterricht bei Johannes Schlaefli an der Zürcher Hochschule. Im Bereich der Kammermusik nahm er an Meisterkursen von Ferenc Rados und Krysia Osostowicz teil. Noch während seiner Schulzeit in Großbritannien erreichte er als Pianist das Finale des BBC Young Musician of the Year. Leo McFall spielt zudem Violine und Viola.

Das Symphonieorchester Vorarlberg

Im Jahr 1984 ins Leben gerufen, entwickelte sich das Symphonieorchester Vorarlberg rasch zu einem professionellen Klangkörper. Von Beginn an bestreitet das SOV nicht nur seine bestens ausgelasteten Abonnementkonzerte, inzwischen sechs pro Jahr jeweils in Feldkirch und Bregenz, sondern ist auch Partner der jährlichen Opernproduktion des Vorarlberger Landestheaters und gestaltet eine Orchestermatinee bei den Bregenzer Festspielen.

Nachdem Christoph Eberle dem Symphonieorchester Vorarlberg bis 2005 vorgestanden ist, übernahm Gérard Korsten die Leitung und stellte das Orchester auf ein neues Niveau. Das brachte eine weitere feste Mitwirkung bei den Bregenzer Festspielen, nämlich bei der Opernproduktion im Theater am Kornmarkt. 2015 hatte das SOV die Ehre, Österreich am Nationalfeiertag bei der Expo in Mailand zu repräsentieren.

Und es ist eine Auszeichnung, dass Kirill Petrenko gemeinsam mit dem SOV den Konzertzyklus Mahler 9×9, im Zuge dessen alle Symphonien zur Aufführung gebracht werden, zum Abschluss bringen wird. Auch die zeitgenössische Musik ist dem SOV ein Anliegen, sie erklingt in den Abokonzerten und beim jährlichen Festival »Texte und Töne«.

Im Jahr 2018 ist Gérard Korsten nach dreizehn Jahren von der Leitung des SOV zurückgetreten, mit der Saison 2020.21 hat der Brite Leo McFall die Position des Chefdirigenten angetreten.

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