Symphonie-Konzert am 18.12.2022

19:30 Uhr

Lautmalerei

Sergei Rachmaninow Die Toteninsel
Sergei Rachmaninow Klavierkonzert Nr. 2 c-Moll op. 18
Antonín Dvořák Violinkonzert a-moll, op. 53, Aus „Legenden“ op. 59 B.122
Modest Mussorgsky/Maurice Ravel Bilder einer Ausstellung
Dirigent Domonkos Héja, Musikalische Leitung
Solist Evgeny Konnov, Klavier
Orchester Augsburger Philharmoniker

Evgeny Konnov

Evgeny Konnov ist ein Ausnahmetalent. Sein musikalisches Gespür, seine interpretatorische Vielfalt sowie seine Fingerfertigkeit beeindrucken vom ersten Augenblick an. Der 1992 in Usbekistan geborene Komponist besuchte von 1999 bis 2007 die berühmte Gnesina-Musikschule in Moskau und erhielt Unterricht bei Tatiana Sarkisians.

Weitere vier Jahre studierte er bei Natalia Syslova am Akademischen Musikcollege des Staatlichen Moskauer Tschaikowsky-Konservatoriums. 2012 kam Evgeny Konnov nach Deutschland und setzte seine musikalische Ausbildung an der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf bei Prof. Georg Friedrich Schenck fort, bis er 2013 schließlich nach Augsburg ans Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg wechselte, um bei Evgenia Rubinova zu studieren. Neben seinem Studium in Augsburg erhält Evgeny Konnov Unterricht bei Prof. Albert Mamriev an der Neuen Sterne Academy in Hannover. Seit 2019 studiert er bei Prof. Jan Gottlieb Jiracek von Arnim an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

Evgeny Konnov ist längst zu Hause in den großen internationalen Konzertsälen, nicht nur in Deutschland und Russland, sondern auch in Spanien, Frankreich, Italien, Österreich, den Niederlanden, Polen, Malta, Usbekistan, Japan, Südafrika und Marokko. Als Solist arbeitete er bereits mit renommierten Orchestern zusammen wie dem Bilbao Orkestra Sinfonikoa, dem Jove Orquestra Nacional de Catalunya, dem Orquesta Internacional Virtuosos de Madrid, dem Orchestra Filarmonică Mihail Jora, dem Orchestra Sinfonica Citta di Grosseto, dem Orchestra Antonio Vivaldi, dem Ryazan Symphony Orchestra und dem Johannesburg Philharmonic Orchestra. Evgeny Konnov erhielt in den letzten Jahren zahlreiche erste Preise bei internationalen Klavierwettbewerben, sage und schreibe siebzehn Mal u. a. »Maria Canals« (Spanien), »Ettore Pozzoli« (Italien), »Unisa« (Südafrika).

Evgeny Konnov ist Preisträger des 60. Kunstförderpreises der Stadt Augsburg 2019. In der Spielzeit 2020 / 21 ist Evgeny Konnov Artist in Residence am Staatstheater Augsburg.

Generalmusikdirektor Domonkos Héja

Domonkos Héja wurde 1974 in Budapest geboren, wuchs in einer Musikerfamilie auf und spielte Klavier, Bratsche und Schlagzeug. 1998 schloss er erfolgreich die Studiengänge Dirigieren und Schlagzeug an der Franz-Liszt-Musikhochschule in Budapest ab. Im selben Jahr gewann er den 1. Preis beim 9. Internationalen Dirigentenwettbewerb des Ungarischen Fernsehens und kurz darauf weitere Preise beim Mitropoulos Dirigentenwettbewerb in Athen.

Bereits 1993 gründete Héja das Danubia-Orchester, dessen musikalischer Leiter er bis 2013 war. Als vielversprechendster ungarischer Dirigent erhielt er 2003 den Liszt-Preis und 2008 den Junior Prima Preis. An der Ungarischen Staatsoper debütierte Héja 2001 mit Puccinis »La Bohème«. Von 2005 bis 2012 war er 1. Kapellmeister am Theater Chemnitz, von 2011 bis 2013 Generalmusikdirektor der Ungarischen Staatsoper, der er nach wie vor als Gastdirigent eng verbunden ist. Daneben gastierte er u. a. beim MDR-Sinfonieorchester, DSO Berlin, Taipei Symphony Orchestra, Tokyo City Philharmonic Orchestra, der Mecklenburgischen Staatskapelle und bei den führenden ungarischen Orchestern.

Domonkos Héjas Repertoire umfasst neben Konzerten, zeitgenössischer Musik und Opern auch Oratorien und Sakralwerke sowie die wichtigsten Sinfonien, Ballette, Operetten und Musicals. Ein Schwerpunkt liegt auf der Musik ungarischer Komponisten von Ernö Dohnányi und Béla Bartók bis hin zu György Ligeti.

Seit Beginn der Spielzeit 2015/16 ist Domonkos Héja Generalmusikdirektor am Staatstheater Augsburg. Er dirigierte u. a. Alexander Zemlinskys »Der König Kandaules«, Dimitri Schostakowitschs »Lady Macbeth von Mzensk«, Carl Maria von Webers »Der Freischütz«, Giuseppe Verdis »La forza del destino« und Richard Strauss’ »Ariadne auf Naxos«.

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