RUDOLF
Der letzte Kuss

Nach Ludwig² und Elisabeth wird die royale Saga am Festspielhaus Neuschwanstein um ein weiteres musikalisches Meisterwerk ergänzt.
Leidenschaftlich erzählt RUDOLF – Der letzte Kuss die dramatische Geschichte des Kronprinzen von Österreich.
Das Erfolgsmusical der Vereinigten Bühnen Wien (VBW) vereint mitreißende Songs, eindrucksvolle Choreografien und ein faszinierendes Bühnenbild und nimmt Sie mit in die Welt eines Visionärs voller zukunftsweisender Ideen, die seine Zeit hätten verändern können.

Gefangen zwischen dem starren kaiserlichen Hof und seinem politischen Idealismus, trifft Rudolf auf Mary Vetsera – eine junge Frau, die bis zum Ende mit ihm geht – „in Liebe verbunden bis in den Tod“. Das Stück handelt vom Mut zur Wahrheit, von der Macht der Liebe und der Tragik eines Mannes, der gegen die Zwänge seiner Zeit rebelliert. Erleben Sie ein packendes Kapitel europäischer Geschichte: emotional, dramatisch und zutiefst menschlich.

Die Inspiration zu diesem bewegenden VBW-Musical stammt vom Roman „Ein letzter Walzer“ von Frederic Morton.
Die international bekannten Musicalautoren Frank Wildhorn (Musik) und Jack Murphy (Buch) schufen ein Werk, das seit der deutschsprachigen Erstaufführung in Wien weltweit Erfolge feiern konnte, u.a. in Südkorea und Japan.

Mit RUDOLF – Der letzte Kuss entführt Sie das Festspielhaus Neuschwanstein erneut in eine Epoche voller Glanz und verborgener politischer Intrigen; in die Welt eines Visionärs, der seiner Zeit weit voraus war. Inmitten einer atemberaubenden Kulisse mit Blick auf die majestätischen Berge und das Königsschloss Neuschwanstein wird Geschichte lebendig – und das Vermächtnis einer der faszinierendsten Persönlichkeiten des Habsburgerreichs spürbar.

Aktuelle Termine

RUDOLF (Preview)

Fr 01.05.26 | 17:00 Uhr
Tickets ab € 49,99

RUDOLF (Preview)

Sa 02.05.26 | 19:30 Uhr
Tickets ab € 59,99

RUDOLF (Preview)

So 03.05.26 | 15:00 Uhr
Tickets ab € 59,99

RUDOLF (Preview)

Mi 06.05.26 | 19:30 Uhr
Tickets ab € 49,99

(PREMIERE) RUDOLF

Do 07.05.26 | 19:00 Uhr
Tickets ab € 59,99

RUDOLF

Fr 08.05.26 | 19:00 Uhr
Tickets ab € 59,99

RUDOLF

Sa 09.05.26 | 14:30 Uhr
Tickets ab € 59,99

RUDOLF

Sa 09.05.26 | 19:30 Uhr
Tickets ab € 59,99

RUDOLF

So 10.05.26 | 15:00 Uhr
Tickets ab € 59,99

RUDOLF

Do 14.05.26 | 16:00 Uhr
Tickets ab € 49,99

RUDOLF

Fr 15.05.26 | 19:00 Uhr
Tickets ab € 49,99

RUDOLF

Sa 16.05.26 | 14:30 Uhr
Tickets ab € 59,99

RUDOLF

Sa 16.05.26 | 19:30 Uhr
Tickets ab € 59,99

RUDOLF

So 17.05.26 | 15:00 Uhr
Tickets ab € 59,99

RUDOLF

Do 21.05.26 | 16:00 Uhr
Tickets ab € 49,99

RUDOLF

Fr 22.05.26 | 19:30 Uhr
Tickets ab € 49,99

RUDOLF

Sa 23.05.26 | 14:30 Uhr
Tickets ab € 59,99

RUDOLF

Sa 23.05.26 | 19:30 Uhr
Tickets ab € 59,99

RUDOLF

So 24.05.26 | 14:30 Uhr
Tickets ab € 49,99

RUDOLF

So 24.05.26 | 19:30 Uhr
Tickets ab € 49,99

RUDOLF

Mo 25.05.26 | 15:00 Uhr
Tickets ab € 59,99

RUDOLF

Do 28.05.26 | 16:00 Uhr
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RUDOLF

Fr 29.05.26 | 19:30 Uhr
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RUDOLF

Sa 30.05.26 | 14:30 Uhr
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RUDOLF

Sa 30.05.26 | 19:30 Uhr
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RUDOLF

So 31.05.26 | 15:00 Uhr
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RUDOLF

Di 02.06.26 | 16:00 Uhr
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RUDOLF

Mi 03.06.26 | 18:30 Uhr
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RUDOLF

Do 04.06.26 | 15:00 Uhr
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RUDOLF

Fr 05.06.26 | 19:30 Uhr
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RUDOLF

Sa 06.06.26 | 14:30 Uhr
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RUDOLF

Sa 06.06.26 | 19:30 Uhr
Tickets ab € 59,99

RUDOLF

So 07.06.26 | 15:00 Uhr
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Sa 19.09.26 | 14:30 Uhr
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RUDOLF

Sa 19.09.26 | 19:30 Uhr
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So 20.09.26 | 15:00 Uhr
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Do 24.09.26 | 16:00 Uhr
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Fr 25.09.26 | 19:30 Uhr
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RUDOLF

Sa 26.09.26 | 14:30 Uhr
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Sa 26.09.26 | 19:30 Uhr
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So 27.09.26 | 15:00 Uhr
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Do 01.10.26 | 16:00 Uhr
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RUDOLF

Fr 02.10.26 | 19:30 Uhr
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RUDOLF

Sa 03.10.26 | 14:30 Uhr
Tickets ab € 59,99

RUDOLF

Sa 03.10.26 | 19:30 Uhr
Tickets ab € 59,99

RUDOLF

So 04.10.26 | 15:00 Uhr
Tickets ab € 59,99

RUDOLF

Do 08.10.26 | 16:00 Uhr
Tickets ab € 49,99

RUDOLF

Fr 09.10.26 | 19:30 Uhr
Tickets ab € 49,99

RUDOLF

Sa 10.10.26 | 14:30 Uhr
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RUDOLF

Sa 10.10.26 | 19:30 Uhr
Tickets ab € 59,99

RUDOLF

So 11.10.26 | 14:00 Uhr
Tickets ab € 59,99

RUDOLF

So 11.10.26 | 19:00 Uhr
Tickets ab € 59,99
Weitere Tickets
Einführung
Basierend auf der wahren Lebensgeschichte des österreichischen Kronprinzen Rudolf erzählt RUDOLF das Schicksal eines jungen, sensiblen Reformers und Visionärs, der schließlich an politischen Intrigen und seiner eigenen, verhängnisvollen Leidenschaft zerbrach.
 erneut von der Habsburger-Dynastie zu einem außergewöhnlichen, dramatischen Musical-Meisterwerk inspirieren. Mit moderner Musik und zeitgenössischer Choreografie widmet sich RUDOLF dem tragischen Weg des Thronfolgers von Kaiser Franz Joseph I. und Kaiserin Elisabeth (der legendären „Sisi“). Im Alter von nur 30 Jahren schied Rudolf durch eigene Hand aus dem Leben.

Sein Tod im Jagdschloss Mayerling im Jahr 1889, gemeinsam mit seiner erst 17-jährigen Geliebten Baronesse Mary Vetsera, beherrschte weltweit die Schlagzeilen. Ob der Freitod des feinsinnigen und liberal denkenden Aristokraten durch eine unglückliche Liebesaffäre, seine lieblose Ehe mit Kronprinzessin Stephanie, die Ablehnung durch seinen strengen Vater und seine abwesende Mutter oder gar durch eine politische Intrige seines mächtigen Widersachers, dem Ministerpräsidenten Graf Eduard Taaffe, ausgelöst wurde, bleibt bis heute ungeklärt. Dieses Ereignis zählt damit zu den faszinierendsten und bewegendsten Mythen der österreichischen und europäischen Geschichte.

Ähnlich wie sein Vorgänger ELISABETH verbindet dieses fesselnde Musikdrama Themen von universeller Kraft: ein absolutistischer Herrscher, sein sensibler, von Zweifeln geplagter Sohn, ein Weltreich am Vorabend seines Untergangs und das Aufeinandertreffen des aufkeimenden 20. Jahrhunderts mit seinen neuen liberalen und sozialen Ideen und einem vergehenden 19. Jahrhundert, das noch tief in feudalen Traditionen verwurzelt war. Über allem steht der schicksalhafte Konflikt zwischen persönlichem Glück und öffentlicher Pflicht. Basierend auf Frederic Mortons Bestseller-Roman A Nervous Splendor erweckt RUDOLF diese dramatische, geheimnisvolle und düster-romantische Episode der Geschichte zu spektakulärem neuem Leben. Vor dieser historischen Kulisse schufen Frank Wildhorn (Komponist des Welthits JEKYLL & HYDE) und der renommierte Autor Jack Murphy ein romantisches Meisterwerk voller Sehnsucht und Leidenschaft.

RUDOLF zeichnet das packende Porträt eines jungen Prinzen, der als liberaler Denker und sozialer Reformer die Hoffnung eines ganzen Reiches auf ein offenes, modernes und soziales Europa verkörperte. Doch gleichzeitig war er dazu bestimmt, an einem starren, erstickenden gesellschaftlichen Umfeld und den konservativen Werten seines unnachgiebigen Vaters Franz Joseph I. zu zerschellen. Trotz aller Zweifel verfolgte Rudolf seinen idealistischen Weg bis zur letzten Konsequenz, begleitet von seiner jungen Geliebten Mary Vetsera – einer loyalen und mutigen Gleichgesinnten, die seine Visionen teilte. Gefangen in einem politisch wie privat verhängnisvollen Doppelleben, gerät Rudolf ins Visier des skrupellosen Grafen Taaffe, der sein Wissen über die geheimen politischen Aktivitäten des Kronprinzen heimtückisch nutzt, um dessen Karriere und letztlich sein ganzes Leben zu ruinieren.

Dabei versucht das Stück nicht, jedes Detail dieser Tragödie historisch-wissenschaftlich zu sezieren. Stattdessen werden die ideologischen und romantischen Motive durch mitreißende Melodien, leidenschaftliche Balladen und ein evokatives Bühnen- und Lichtdesign spürbar gemacht. Die genauen Umstände der berüchtigten „Mayerling-Affäre“ und der Tod von Rudolf und Mary bleiben geheimnisvoll im Dunkeln verborgen – genau so, wie sie es auch im wahren Leben für immer bleiben werden.
Erfolgsgeschichte & Produktionsnotizen
Eine spektakuläre Schilderung der letzten Tage eines Prinzen.

Das zweite Habsburg-Musical der VBW – getragen von einer dramatischen Partitur sowie einem prachtvollen Bühnen- und Lichtdesign.
Als erste Auslandspremiere der VBW feierte RUDOLF – AFFAIRE MAYERLING im Mai 2006 als Lizenzproduktion in Budapest Premiere. Im Frühjahr 2008 folgte die japanische Version am Imperial Theatre in Tokio. Die deutschsprachige Fassung lief von 2009 bis 2010 am Raimund Theater in Wien, gefolgt von weiteren Produktionen in Ungarn (Pécs, 2010–2012) und Südkorea (Seoul und Tournee): 2012–2013, 2014–2015 sowie 2017–2018 (en suite). In Korea und Japan wird das Stück unter dem Titel THE LAST KISS aufgeführt.

Die Wiener Inszenierung unter der Regie des britischen, mehrfach für den Tony Award nominierten David Leveaux (FIDDLER ON THE ROOF), unterstreicht eindrucksvoll die Strategie der VBW, den Fokus auf hochwertige Eigenproduktionen zu legen. Eines der bemerkenswertesten Merkmale dieser Produktion ist ein beeindruckendes Drehbühnen-Element, das es dem Bühnenbildner Mike Britton (Royal Shakespeare Company) ermöglichte, Szenen von enormer Dynamik und Lebendigkeit zu schaffen – wie etwa die opulente Ringstraßen-Sequenz oder die atmosphärischen Eislaufszenen.
Das stimmungsvolle Lichtdesign, welches die Spannung spürbar verdichtet, während sich das Netz um das unglückliche Liebespaar immer enger zieht, stammt von einem der weltweit führenden Meister seines Fachs: Patrick Woodroffe. Seine Referenzliste liest sich wie ein „Who’s Who“ der Musikgeschichte: ABBA, Bob Dylan, The Police, Stevie Wonder, Elton John, Van Morrison, die Rolling Stones, Phil Collins, Depeche Mode, Tina Turner, das Los Angeles Philharmonic Orchestra, das English National Ballet, Son et Lumière im Wynn Hotel in Las Vegas, Cirque du Soleil, der Millennium Dome in London sowie Michael Jacksons This is It-Tour und der dazugehörige Film.

Vor allem aber zeichnet sich das Musical durch seine dramatischen Balladen aus, die eine enorme emotionale Bandbreite kraftvoll vermitteln – von Wut, Verzweiflung und nagender Ungewissheit bis hin zu zärtlicher Liebe, Lebensfreude und revolutionärem Eifer. Und so zerfällt das prachtvolle, aber zerbrechliche Habsburgerreich langsam im Takt der betörenden Klänge des Wiener Walzers ...

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Weitere Informationen

Hörbeispiele

Vertrau in uns

Du bist meine Welt

„Das Musical Rudolf scheint für eine lange Laufzeit bestimmt zu sein. Und wer könnte das Erbe der Monarchie besser bewahren als die Vereinigten Bühnen Wien?“

Oberösterreichische Nachrichten, Österreich

„Standing Ovations bei der Premiere im Raimund Theater: Das Musical Rudolf punktet mit einer gewaltigen Geschichte und großer theatraler Opulenz. Die Inszenierung setzt ein spektakuläres k.u.k. Bühnenkarussell in Gang, das den Thronfolger schließlich aus der Bahn wirft. Wiener Atmosphäre mit glitzerndem Broadway-Flair.“

Österreich

„Während ein halbes Dutzend Städte in Deutschland ihr Möglichstes tun, um zur Musical-Hochburg zu werden, ist Wien längst eine und […] liefert zudem noch den passenden Stoff dazu. Applaus.“

Frankfurter Rundschau, Deutschland

Impressionen der Show

Bilder von: VBW Produktion Wien 2009

Autor / Komponist
Frank Wildhorn & Jack Murphy: Die Architekten des Mayerling-Mysteriums.

Jack Murphy

Jack Murphy ist ein weltweit anerkannter Liedtexter, Dramatiker und Komponist. Er hat bereits mehrfach sehr erfolgreich mit Frank Wildhorn zusammengearbeitet, woraus Hit-Produktionen wie THE CIVIL WAR (Tony-Nominierung als Bestes Musical), ZELDA, CARMEN, DER GRAF VON MONTE CHRISTO und WONDERLAND hervorgingen. Er war zudem als Texter für die US-Sängerin und Schauspielerin Linda Eder tätig, die ihr Broadway-Debüt in Frank Wildhorns JEKYLL & HYDE gab.

Frank Wildhorn

Das Werk des mehrfach für den Grammy, Tony und Emmy nominierten Komponisten und Produzenten Frank Wildhorn umfasst die Bereiche Pop, Theater und klassische Musik. Im Jahr 1999 war Frank der erste amerikanische Komponist seit 22 Jahren, der mit drei Shows gleichzeitig am Broadway vertreten war: JEKYLL & HYDE, THE SCARLET PIMPERNEL und THE CIVIL WAR. Frank fungierte als musikalischer Leiter der Goodwill Games in New York City (1998). Er schrieb den Song „Gold“, die Eröffnungsnummer für die Olympischen Winterspiele 2002. Er erhielt den renommierten Charles Dickens Award der USC. Zu den Künstlern, die Franks Werke aufgenommen und interpretiert haben, zählen unter anderem: Whitney Houston (mit dem internationalen Nummer-1-Hit „Where Do Broken Hearts Go?“), Natalie Cole, Liza Minnelli, Julie Andrews, The Moody Blues, Freddie Jackson, Trace Adkins und Patti LaBelle. 2014 wurde ihm die Ehrendoktorwürde des Marymount Manhattan College verliehen. Zu seinen Werken gehören unter anderem die Musicals DER GRAF VON MONTE CHRISTO, CARMEN, RUDOLF, MITSUKO, NEVER SAY GOODBYE, CAMILLE CLAUDEL, DEATH NOTE, MATA HARI im Moulin Rouge sowie die Broadway-Produktionen DRACULA, VICTOR/VICTORIA, WONDERLAND und BONNIE & CLYDE.
Hauptcharaktere
Kronprinz Rudolf

Hochgebildet, leidenschaftlich, idealistisch und sensibel – der 30-jährige Rudolf spürt die Verzweiflung des einfachen Volkes und erkennt die Notwendigkeit von Reformen. Seine liberalen Ansichten führen zu heftigen Auseinandersetzungen mit seinem konservativen Vater. Hinzu kommt eine lieblose Ehe, die ihn dazu treibt, Trost in Bordellen und im Alkohol zu suchen. Mary Vetseras Liebe gibt ihm neuen Lebensmut und bestärkt ihn darin, für seine liberalen Prinzipien einzustehen. Doch der Thronfolger kann sich gegen die Tradition und die Intrigen des Ministerpräsidenten Taaffe nicht durchsetzen und wird schließlich vom fatalen Lauf der Ereignisse erdrückt.

Baronesse Mary Vetsera

„Lieber auf einmal sterben, als jeden Tag ein bisschen.“ Getreu diesem Motto ist die 17-jährige Baronesse lebhaft, natürlich, keck und schlagfertig. Als politische und romantische Idealistin träumt sie davon, den perfekten Mann zu finden. Als sie entdeckt, dass niemand Geringeres als Rudolf „Julius Felix“ ist – jener Journalist, dessen revolutionäre Artikel sie so tief berührt haben –, spürt sie, dass sie ihren Seelenverwandten gefunden hat. Sie überzeugt Rudolf, den Mut aufzubringen, zu seinen Überzeugungen zu stehen, während sie selbst kühn genug ist, den Verkupplungsversuchen ihrer Familie und den Bestechungsversuchen von Graf Taaffe zu widerstehen, obwohl das Geld aus beiden Quellen ihre Familie vor dem finanziellen Ruin retten würde.

Graf Eduard Taaffe, Ministerpräsident

Franz Josephs Ministerpräsident und rechte Hand ist ein gnadenloser, ränkeschmiedender Zyniker. Er zieht am Hof die Fäden und schreckt vor nichts zurück, um die alte Ordnung aufrechtzuerhalten. Skrupellos und berechnend versucht er, die freie Presse zu unterdrücken, lockt Rudolf mit seinem Spionagenetzwerk in die Falle und bedroht Mary. Als dunkle und bedrohliche Erscheinung verfolgt er Rudolf sogar in seinen Träumen.

Kaiser Franz Joseph I.

Ein strenger und konservativer Autokrat sowie ein herrischer Vater, der von seinem Sohn absoluten Gehorsam erwartet. Für ihn sind Reformen und alternative politische Bündnisse schlichtweg undenkbar, und er weigert sich, sie auch nur in Erwägung zu ziehen. Seine Pflicht und die Interessen der Monarchie stehen für ihn an erster Stelle – bis hin zur Verstoßung des eigenen Sohnes.

Gräfin Marie Larisch

Die Tante von Baronesse Mary Vetsera sowie Rudolfs ehemalige Vertraute und Geliebte. Sie pflegt ein tiefes, herzliches Verhältnis zu ihrer Nichte und liebt das Leben. Gleichzeitig ist sie in großer Sorge um die finanzielle Notlage der Familie und um Rudolf, da sie sieht, wie er in eine aussichtslose Situation manövriert wird.

Kronprinzessin Stephanie

Rudolfs Ehefrau leidet tief unter seiner Zurückweisung, zeigt der Welt jedoch ein stolzes und entschlossenes Gesicht. Obwohl sie sich mit den Seitensprüngen ihres Mannes abgefunden hat, ist sie fest entschlossen, an der Ehe festzuhalten und ihren Titel als Kronprinzessin zu verteidigen.
Synopsis
„Unaufhaltsam dreht sich das Rad der Zeit.“

I. Akt

Ein schicksalhafter Streit und eine aufkeimende Romanze

Die feierliche Eröffnung des Wiener Burgtheaters wird von Kronprinz Rudolf, seiner ungeliebten Ehefrau Stephanie, Kaiser Franz Joseph und Ministerpräsident Graf Eduard Taaffe besucht. Der Kaiser schaltet das elektrische Licht ein – eine neue und revolutionäre Erfindung.

Während die illustren Gäste die neue Technologie bestaunen, tobt das einfache Stadtvolk vor Wut und Verzweiflung. Die Vorstellung wird unterbrochen, als eine Arbeiterin auf die Bühne stürzt und sich erschießt. Panik bricht aus. Vergeblich eilen Rudolf und Mary Vetsera aus entgegengesetzten Richtungen zu ihrer Hilfe. „Aber warum?“, fragt sich Rudolf, worauf die junge Baronesse antwortet: „Lieber auf einmal sterben, als jeden Tag ein bisschen.“

Am nächsten Morgen bespricht der Kaiser mit Rudolf die „liberalen Wahnvorstellungen“ eines Oppositionsjournalisten, der sich „Julius Felix“ nennt. Rudolf weicht der Wahrheit aus, dass er selbst hinter dem Pseudonym des Autors steckt, und versucht stattdessen, das Gespräch auf den Selbstmord am Vorabend zu lenken, doch sein Vater weigert sich zuzuhören. Die beiden streiten heftig über künftige politische Allianzen. Franz Joseph will das Bündnis mit Preußen erneuern und lehnt die alternativen Vorschläge seines Sohnes kategorisch ab.

Eine Woche später, auf einem Ball zu Ehren des jungen deutschen Kaisers Wilhelm II. – Rudolfs konservativem und engstirnigem Cousin –, trifft der Kronprinz Mary Vetsera wieder und tanzt mit ihr, was den Beginn ihrer unglückseligen Liebesaffäre markiert.

Eine bösartige Intrige wirft ihre Schatten voraus

Ministerpräsident Graf Taaffe bedroht den Herausgeber der Zeitung, die die Artikel von Julius Felix veröffentlicht, und lässt die Redaktionsräume durchsuchen. Als Rudolf seine Verbündeten in den verwüsteten Räumlichkeiten trifft, drängen sie ihn, ihren Pakt für ein neues politisches Bündnis ohne Preußen zu unterzeichnen – eine Tat, die Hochverrat gegen seinen Vater gleichkäme. Rudolf zögert und lehnt schließlich ab. Mary Vetsera, eine begeisterte Leserin der Artikel von Julius Felix, betritt die Büros unter dem Vorwand, eine Anzeige aufzugeben, in der Hoffnung, den mysteriösen Autor kennenzulernen. Rudolf gesteht, dass er es ist, der sich hinter dem Pseudonym verbirgt.

Taaffes Spione folgen dem Paar zu einer Eisbahn. Mary kann immer noch nicht glauben, dass ihr politischer Held und der Kronprinz ein und dieselbe Person sind. Rudolf beklagt sein kompliziertes und unglückliches Leben und behauptet, dass die Dinge nur auf Schloss Mayerling einfach seien: Nur dort, in seinem Jagdschloss im Wienerwald, wohin er sich gewöhnlich zurückzieht, um seinen Gedanken in der Einsamkeit nachzugehen, werde das Unmögliche möglich. Taaffe offenbart dem Kaiser, dass es Beweise dafür gibt, dass Rudolf „Julius Felix“ ist. Der Kaiser weist diesen Gedanken verärgert zurück. Ein verzweifelter Rudolf trifft Mary im Prater, und Mary ermutigt ihn, seinem Herzen zu folgen.

II. Akt

Eine albtraumhafte Niederlage

Rudolf, der den zunehmenden Druck auf sich spürt, hat einen Albtraum, in dem er sieht, wie Taaffe all seine Gegner, einschließlich Mary, erhängen lässt. Wieder wach, schenkt er Mary einen Ring mit der Inschrift „In Liebe vereint bis zum Tod“. Rudolfs Frau Stephanie betritt sein Schlafzimmer, bevor Mary die Gelegenheit hat zu gehen. In dieser höchst kompromittierenden Situation entscheiden sich die beiden Frauen dafür, einander zu ignorieren.

Stephanie besteht darauf, dass Rudolf bei ihr bleibt, doch der Prinz hat bereits ein Gesuch an den Papst geschickt, um die Annullierung seiner Ehe zu bitten. Als der Kaiser davon erfährt, ist er wütend, besonders als Rudolf hinzufügt, dass er plane, all seine Titel aufzugeben. Er droht, Mary und ihrer Familie zu schaden, sollte Rudolf es wagen, sein Vorhaben in die Tat umzusetzen. Rudolf gibt auf, und sein Vater verbietet ihm, in der Öffentlichkeit aufzutreten, bis er zur Vernunft gekommen ist.

Verrat und Tod

Graf Taaffes Rede zur Eröffnung der großen Industrieausstellung in Wien wird von Rudolf unterbrochen, der leidenschaftlich Frieden, Fortschritt und Wandel beschwört. Die Menge jubelt, doch Marie Larisch, Marys Tante und Rudolfs ehemalige Vertraute, sieht Rudolf blind vor Liebe in sein Verderben rennen. Auch um Mary zieht sich das Netz nun immer enger zusammen. Taaffe bestellt sie in sein Büro und versucht sie durch Bestechung und Drohungen davon zu überzeugen, Rudolf aufzugeben. Sie weigert sich.

Rudolf übergibt Marie Larisch einen Brief für Mary, in dem er sie bittet, Wien zu ihrer eigenen Sicherheit zu verlassen. Kaum ist er gegangen, tritt Mary ein. Sie liest den Brief und antwortet, indem sie den Ring, den Rudolf ihr schenkte, in den Umschlag legt. Gleichzeitig unterzeichnet und besiegelt Rudolf heimlich einen neuen europäischen Pakt, womit er sich unwiderruflich seinen Mitverschwörern und deren Vision einer europäischen Verfassung verpflichtet und sich direkt gegen seinen Vater, den Kaiser, stellt. Rudolf übergibt den unterzeichneten Pakt dem Anwalt Vogelsang, der jedoch ein Doppelagent ist und das Dokument direkt an Taaffe weiterleitet.

Als der Kaiser von der Forderung nach einer europäischen Verfassung erfährt, ist er für einen Moment nachdenklich. Seinem Vater gegenüberstehend, muss Rudolf erkennen, dass seine Tarnung aufgeflogen ist. Der Kaiser verstößt seinen Sohn, und Taaffe überreicht Rudolf Marys Umschlag mit einer zynischen Bemerkung. Mary kommt am Bahnhof an, um die Stadt zu verlassen, und verschwindet in Rauch und Lärm. Rudolf eilt herbei, um sie zurückzuhalten – doch zu spät!

Unerwartet taucht Mary aus dem Dampf der Lokomotive auf, und die beiden machen sich direkt auf den Weg nach Mayerling, entschlossen, ihrem Leben ein Ende zu setzen. In seinem Schlafzimmer steckt Rudolf Mary den Ring an den Finger und küsst sie leidenschaftlich. Sie löschen die Kerzen um sich herum aus – und in der darauffolgenden Dunkelheit ertönen zwei Schüsse.
Informationen zu den Verlags- und Aufführungsrechten
Rudolf - Der Letzte Kuss


Musik: Frank Wildhorn


Buch und Text: Jack Murphy


Zusätzliche Liedtexte: Nan Knighton


Story: Frank Wildhorn & Phoebe Hwang


Konzept: Frank Wildhorn & Steve Cuden


Orchestrierung: Kim Scharnberg


Arrangements & zusätzliche Orchestrierungen: Koen Schoots


Orchester: Böhmisches Symphonieorchester Prag


Regie: Alex Balga


Bühnenbild: Morgan Large


Lichtdesign: Michael Grundner


Choreografie: Jonathan Huor


Kostüm: Alexandra Kica


Musical Supervisor: Koen Schootse


Veranstalter:
Festspielhaus Neuschwanstein gGmbH

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Anreise Informationen »
Dauer des Musicals LUDWIG2 im Festspielhaus Neuschwanstein ca. 2 Stunden 30 Minuten + 30 Minuten Pause
Altersempfehlung Altersempfehlung: ab 10 Jahren

Veranstalter: Festspielhaus Neuschwanstein gGmbH

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