Das kleine Gespenst

Nach dem Kinderbuchklassiker von Otfried Preußler

Inszenierung: Alice Asper
Bühne und Kostüme: Tobias Flemming
Dramaturgie: Miriam Grossmann

In diesem zauberhaft-zeitlosen Kinderbuchklassiker trifft ein eigenwilliges aber liebes Nachtgespenst durch eine falsch gestellte Turmuhr zum ersten Mal auf Menschen. Als fremdes, schwarzes Etwas bringt es das Städtchen Eulenburg durcheinander. Aber eigentlich will dort niemand an Gespenster glauben – schon gar nicht an störende! Poetisch erzählt Otfried Preußlers Kinderbuchklassiker von Freundschaft und der Sehnsucht nach dem ganz anderen Leben.
 
Seit uralten Zeiten haust auf Burg Eulenstein ein mondweißes Nachtgespenst. Es ist harmlos, solange es nicht geärgert wird. Schlag Mitternacht steigt es – HATSCHIII! – aus seiner staubigen Truhe und geistert schlüsselrasselnd durch die Burg. Mit seinem besten Freund Uhu Schuhu redet es über alte Zeiten und freut sich darüber kichernd, wie es vor 325 Jahren den schwedischen General Thorsten Thorstenson mit seinem Heer aus der Stadt vertrieb. Es liebt den Mondschein, doch wie aufregend wäre es, die Welt einmal bei Tage zu sehen! Durch eine defekte Turmuhr geschieht es: um 12 Uhr mittags wacht das kleine Gespenst auf. Von der Sonne schwarz geworden, flüchtet es vor einer Schulklasse und verirrt sich heillos in der Kanalisation.
So hatte es sich die Welt bei Tage nicht vorgestellt. Auf der Suche nach dem Heimweg bringt es die historischen Festspiele, die jährlich von den Bewohnern des Städtchens abgehalten werden, total durcheinander. Als dann noch der verjagt geglaubte General Thorstenson vor ihm steht, wird es dem kleinen Gespenst zu bunt! Zum Glück lernt es die beiden Apothekerkinder kennen. Vielleicht können sie ihm auf dem Weg zurück in die vertraute Nacht helfen...
 
Charmant lässt Ottfried Preußler, einer der bedeutendsten Kinder-und Jugendbuchautoren Deutschlands, scheinbar unvereinbare Welten aufeinandertreffen.
Turbulent, witzig und mit Gefühl für traumhafte Mondnächte ist DAS KLEINE GESPENST eine wunderbare Fabel für die ganze Familie.

Karten: Reservierung im Kulturamt, Tel. 08362/903146 und an der Tageskasse
×
Cookies: Diese Webseite verwendet Cookies, um korrekt zu funktionieren und Ihnen ein optimales Nutzererlebnis zu bieten. Wenn Sie damit einverstanden sind, setzen Sie Ihren Besuch der Seite fort.